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Kurzinformation zu dem Buch „GELSENDORF–GALIZIEN“
In dem im Jahre 2001 erschienenen Buch wird umfassend ein geschichtlicher Ăśberblick ĂĽber die deutschen Einwanderer nach Galizien gegeben. Es werden die BeweggrĂĽnde der Kolonisten fĂĽr die
Auswanderung aus Südwestdeutschland, ihre Einwanderung und Ansiedlung in Galizien ausführlich beschrieben. Der Leser erfährt, mit welchen Härten und Schwierigkeiten die Auswanderer bei der Ansiedlung vor 220
Jahren, aber auch in den nachfolgenden Aufbaujahren, zu kämpfen hatten. In einer Zeitleiste von 1784 bis 1940 werden die wichtigsten geschichtlichen Ereignisse in Europa, Deutschland, Österreich und Galizien
gegenĂĽbergestellt.
Mehrere Autoren berichten aus unterschiedlichen Blickwinkeln über das Leben dieser Kolonisten in Gelsendorf, einem von ukrainischen Dörfern umgebenen deutschen Dorf. Die deutschen Auswanderer, vor
allem diejenigen in den deutschen Dörfern, hielten fest zusammen. Sie pflegten ihre deutschen Dialekte, Sitten und Gebräuche. Auf Grund dieser Berichte, Bilder und Grafiken entsteht ein anschauliches Bild der
früheren Lebensumstände auf dem Lande, so wie sie ähnlich in anderen deutschen Siedlungen in Galizien waren.
Das deutsche Dorf Gelsendorf, in dem der Herausgeber Oskar Reichert 1932 geboren wurde, kann stellvertretend fĂĽr die vielen anderen ehemaligen deutschen Siedlungen stehen.
Die Berichte schildern darüberhinaus die Umsiedlung aus Galizien und die politischen Entwicklungen, die zur Umsiedlung führten. Mit der Umsiedlung „heim ins Reich“ endete das 155-jährige
Bestehen der deutschen Siedlungen in Galizien.
Der Text ist komplett gesetzt, alle Namen in Kapitälchen, Zitate kursiv, ältere Urkunden sind in Frakturschrift besonders hervorgehoben, damit ist eine aktive
und passive Auszeichnung verbunden. Die älteren Bilder wurden fachmännisch retuschiert.
Das Buch umfaßt 246 Seiten, es hat einen festen Einband, 54 Bilder, 22 Grafiken, 12 Pläne, 10 Tabellen.
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