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Die Einweihung des “BetHauses” in Gelsendorf, Stryjer Kreis in Galizien, wurde vom Superintendenten Herrn Johann Fuchs aus Lemberg am 3. November 1816 vorgenommen.
Mit dem Bau einer der schönsten Kirchen in den deutschen Siedlungen Galiziens wurde 1867 begonnen. Am 28. Oktober 1877 wurde die neue Kirche von dem Gelsendorfer Pfarrer, Herrn Carl Gustav
Zipser, eingeweiht. Pfarrer Zipser war in der Zeit von 1886 - 1896 Senior in Gelsendorf und von 1886 - 1896 Superintendent von Galizien und der Bukowina. Gestorben ist er am 10.07.1896 in Gelsendorf.
Während des Ersten Weltkrieges sollte die Gelsendorfer Kirchenglocke eingeschmolzen werden. Wegen ihres besonders schönen Klanges wurde sie jedoch in einer anderen Kirche in Przemysl
eingebaut. Nach dem Krieg erkannte ein Gelsendorfer die Glocke an ihrem Klang, und man holte sie nach Gelsendorf wieder zurück.
Im Jahre 1930 fand in Gelsendorf der galiziendeutsche Kirchentag statt.
Leider wurde die Gelsendorfer Kirche bei den Kriegshandlungen 1944 zerstört.
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