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Nach der Umsiedlung der Galiziendeutschen im Januar 1940 kamen sie in die verschiedensten Auffanglager. Vom Frühsommer bis zum Herbst 1940 wurden die galiziendeutschen Bauern - wie auch die übrigen,
bereits genannten Auslandsdeutschen - entsprechend ihrem registrierten und zurückgelassenen Vermögen auf ehemals polnischen Bauernhöfen im Wartheland angesiedelt. Die Polen wurden von ihrem Eigentum vertrieben
und überwiegend zwangsweise ins Generalgouvernement umgesiedelt.
Die meisten Galiziendeutschen waren von der Ansiedlung im Reichsgau Wartheland enttäuscht, denn sie hatten gehofft, endlich im Deutschen Reich unter Deutschen zu leben. Zu dieser Enttäuschung kam
noch die psychische Belastung hinzu, als sie feststellten, dass die Entschädigung für ihr zurückgelassenes bäuerliche Vermögen nicht auf dem Wege einer Bodenreform erfolgte, sondern dass breite Schichten der
polnischen Bevölkerung dafür herhalten mußten.
Aufgrund einer vom Autor vorgenommenen Umfrage in dem Organ des Hilfskomitees der Galiziendeutschen << Das heilige Band >> und der durchgeführten Auswertung der Angaben wurden Tabellen
und eine “Warthelandkarte” neu erstellt. Diese Karte zeigt die polnischen Orte (mit den früheren deutschen Ortsnamen) im Wartheland, dort, wo die Galiziendeutschen angesiedelt waren.
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